Die novotegra Erfolgsgeschichte

Wir haben ein hocheffizientes Montagesystem entwickelt.

Denn Marktforschung betreiben wir nicht im Büro, sondern auf dem Dach: Wir haben zugehört, zugeschaut und zusammengearbeitet. So ist ein Produkt entstanden, das eine schnelle und einfache Installation ermöglicht.

2005: Vom Prototyp zur Serienfertigung

„Es war beschlossene Sache, dass ein eigenes Montagesystem auf den Markt gebracht werden sollte und hierfür wurde ich damals bei der Firma angestellt…“ erzählt Martin Schäfer.  

Bis zu diesem Zeitpunkt wurde eine Mischung aus eigenen und zugekauften Montage-Elementen (z.B Dachhaken für Solarthermie) unter den Namen „tegra“ (1999) und „alutegra“ (2002) vertrieben. Ab jetzt sollte es also ein eigenes, eng an den Bedürfnissen des Marktes entwickeltes Montagesystem geben. Martin Schäfer machte sich zunächst über die Entwicklung eines innovativen PV-Dachhakens Gedanken. Üblicherweise wurden diese mit dem Grundprofil verschweißt. Es müsste doch aber eine einfachere und flexiblere Montage möglich sein? 

Der Geistesblitz kam ihm eines Abends in der Badewanne: 

Gebogene Haken aus hochfestem Rundstahl (wie Bewehrungsstahl), die flexibel und einfach ohne extra Verschraubung höhenverstellbar im Grundprofil eingedreht werden, das ist die Lösung! 

Nach intensiver Tüftelei unter Einbezug seiner Berufserfahrung als Bauingenieur, war ein Prototyp für den ersten Dachhaken geboren. Kurze Zeit später konnte davon ein erster Prototyp aus schwarzem Stahl in einer Schmiede in Stuttgart gefertigt werden. Bereits im selben Jahr feierte die Innovation Premiere auf der international bekannten Fachmesse InterSolar in München und zog dort schnell interessierte, aber auch teilweise skeptische Blicke auf sich. „So sieht kein Dachhaken aus“, lautete damals das kritische Urteil mancher Besucher. 


2006: Neue Wege in der Produktion

Damals in der schnellen Entwicklungsphase der PV ging bereits Ende 2006 der eindrehbare Dachhaken in Verbindung mit dem Grundprofil in die Serienfertigung und somit in den Verkauf. Die erste Produktionsstätte befand sich in Bulgarien und baute sich u. A. aus Material vom benachbarten Schrottplatz mit einfachsten Mitteln eine halbautomatische Biegemaschine. Dann kam als Produzent ein Tüftler einer schwäbischen Hinterhoffirma hinzu. Der bog den Haken mit Hilfe eines umgebauten hydraulischen Holzspalters. Heute übernehmen über Deutschland verteilt, hochmoderne Maschinen die Fertigung. Der Dachhaken besteht nach wie vor in seiner ursprünglichen Form. 

Im selben Zug optimierte Martin Schäfer auch die Form der bestehenden alutegra C-Schiene. Die novotegra C-Schiene ist damals wie heute durch ihre organisch runde Form und ihre angenehme Haptik bei Installateuren sehr beliebt.   


2007: Mehr Planungssicherheit mit Solar-Planit

Zunächst entwickelte Martin Schäfer einfache Bemessungsdiagramme zur Ermittlung der zulässigen Dachhakenabstände. Die Tragfähigkeit des Dachhakens für die Bemessungsdiagramme wurden von ihm in einem eigens angefertigten Versuchsstand ermittelt. Ein Jahr später wurde bereits die Grundlage für das heutige Planungstool Solar-Planit geschaffen, früher bekannt unter dem Namen „novoplaner“. Hier wurde in enger Zusammenarbeit mit der hauseigenen IT-Abteilung eine Umgebung entwickelt, in der die Montage von Solarprojekten bis ins Detail geplant werden kann.   

Im selben Jahr entstanden bereits Montagesysteme für das Ziegel-, Eternit- und Blechfalzdach. 


2008/2009: Weiterentwicklung der Aufständerung

Für die Aufständerung entwickelte Martin Schäfer ein Basisprofil mit einer Eindrehschnecke. Ein aus Karton gefertigtes Modell diente damals als Grundlage für die Anfertigung einer CAD-Zeichnung, aus der dann wiederum der erste Prototyp entstand und bis heute unverändert produziert wird. Bei der InterSolar 2009 wurden dann Aufständerungen für das Trapezblech- & und das Flachdach präsentiert, bei denen erstmals mit der innovativen Klick-Technik gearbeitet wurde.

Durch den hauseigenen (kostenlosen) Erstmontageservice wurden Monteure schon damals bei der erstmaligen novotegra-Installation tatkräftig von unseren Montageexperten unterstützt. 


Zur Person:

 

Geboren: Mannheim 

Studium: Bauingenieurwesen & Promotion über nachgiebige Verbindungen 

Entwicklung novotegra: seit 2005 

"Der erste novotegra Prototyp wurde 2006 von uns entwickelt und in einer Schmiede in Stuttgart von Hand gefertigt. Auch 15 Jahre später ist das Produkt noch einzigartig auf dem Markt." 

Martin Schäfer, Entwickler von novotegra


2011: Schwestergesellschaft Italien

  • Anzahl Mitarbeiter: 27
  • Erstmontage-Service: Nein
  • novotegra Trainings in lokaler Sprache: Ja
  • Solar-Planit Trainings in lokaler Sprache: Ja

2012: Schwestergesellschaft Schweiz

  • Anzahl Mitarbeiter: 44
  • Erstmontage-Service: ja
  • novotegra Trainings in lokaler Sprache: ja
  • Solar.Pro.Tool Trainings in lokaler Sprache: ja

 


2016: Schwestergesellschaft Luxemburg (BeNeLux + Frankreich)

  • Anzahl Mitarbeiter: 93
  • Erstmontage-Service: Ja
  • novotegra Trainings in lokaler Sprache: Ja
  • Solar-Planit Trainings in lokaler Sprache: Ja

 

 


2017: Schwestergesellschaft Polen

  • Anzahl Mitarbieter: 30
  • Erstmontage-Service: Nein
  • novotegra Trainings in lokaler Sprache: Ja
  • Solar-Planit Trainings in lokaler Sprache: Ja

2019: Schwestergesellschaft Spanien

  • Anzahl Mitarbeiter 17
  • Erstmontage-Service: Ja
  • novotegra Trainings in lokaler Sprache: Ja
  • Solar-Planit Trainings in lokaler Sprache: Ja

 


2021: Gründung der novotegra GmbH

 

Wir sind happy! Denn 20 Jahre gebündelte Erfahrung befinden sich nun unter einem Dach. 

Unsere Philosophie: Marktforschung wird bei uns nicht im Büro, sondern auf dem Dach betrieben.

Unsere Entwickler hören zu und packen mit an, sodass neue Wege und Herangehensweisen entstehen, die besonders effizient und einfach sind.

So geht es weiter:

Damit unser Montagesystem auf dem Markt weiterhin den sich ständig ändernden Anforderungen entspricht, entwickeln wir smarte Lösungen und Innovationen, die das Leben bei der PV-Montage erleichtern. An unserem hauseigenen Teststand  ̶  liebevoll auch „die Folterbank“ genannt und in externen Testumgebungen wie Windkanälen oder Öfen, testen wir unsere Produkte auf Herz und Nieren. Jedes neue Produkt durchläuft hier Runde für Runde, sodass eine gefahrenlose Verwendung gewährleistet ist. Denn Sicherheit und Stabilität sind für uns oberstes Gebot. 

Und auch in Zukunft folgen wir dem Trend der Zeit und entwickeln Innovationen mit Köpfchen für besonders anwenderfreundliche Benutzung.  Wir wachsen außerem weiter: Dieses Jahr durften wir bereits die Kollegen der neuen Tschechischen Schwestergesellschaft begrüßen.


Die novotegra Erfolgsgeschichte

Wie aus einer kleinen Schmiede in Stuttgart heraus der Grundstein für das heutige novotegra Montagesystem gelegt wurde.